Es gibt viel zu erzaehlen ueber die US Medien. Was mir immer wieder auffaellt, und auch Amis schreiben darueber, ist, dass Verrueckte Meinungen weit verbreitet werden. Und das von den angeblich "linken Medien".
Beispiel: Jonah Goldberg, der meist fuer die irre National Review schreibt. Gestern gibt er in der LA Times irre Meinungen zu:
A FEW YEARS AGO I wrote a cover story for National Review with the subtle and nuanced title, "Bomb Canada: The Case for War."
Und
They've bravely contributed to the war in Afghanistan, where 2,300 troops still serve, but refused to join the effort in Iraq, believing that jihadists would honor such fine distinctions.
als ob man den Irak Krieg nur ablehnt um "Appeasement" zu betreiben. Vor wenigen Wochen hatte ich in einem Hotel auch mal Kabel Fernsehen. Damit konnte ich auch mal Fox News sehen. Und da sah ich Fred Barnes, der fuer die angeblich serioese und neo-konservatilve Zeitung The Weekly Standard schreibt, und Mort Kondrake, auch ein irrer, die ueber den Fall von Ayaan Hirsi Ali in Holland sprachen.
Angeblich, wer Barnes und Kondrake glauben will, ist ihr die hollaendische Staatsbuergerschaft entzogen worden weil sie sich gegen den radikalen Islam ausgesprochen hat. Dass sie offensichtlich in ihrem Asyl-Antrag gelogen hat, haben beide verschwiegen. Sie haben nur von "Neville Chamberlain-Style Appeasement" gesprochen.
Jetzt geht sie zum irren American Enterprise Institute, wo sie sehen wird wie irre Amerikaner seien koennen. Dass sie dort Meinungsfreiheit findet, wage ich zu bezweifeln.
Die LA-Times ruft immer wieder bei mir an um mich als Abonneten wiederzugewinnen. Wer irre Meinungen wie die von Goldberg, oder auch Max Boot und John Lott (der hat seine eigene Geschichte mit seinen Luegen ueber sich selbst und die Daten in seinem Buch "More Guns Less Crime"), kommentarlos veroeffentlicht handelt unverantwortlich. Die Konsequenzen sehen wir dieser Tage.