In den wenigen "Comments" die von Fulbright Leuten hinterlassen wurden schien die Kritik an mir folgende zu sein:
Auch wenn die jetzige Regierung nicht so toll ist, Amerika als solches ist immer noch das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten und hat viel zu bieten. Und ueberhaupt, der Ami ist nicht so wie ich das schildere.
Ei, da ist schon ein wenig dran, aber das scheint mir fast so wie ne Aktien-Blase: Das ist so nur zu verteidigen solange genug Leute daran glauben. Die treiben dann den Marktpreis nur aufgrund der Einschaetzungen von Idioten in die Hoehe.
Klar, Aktien haben einen Wert. So gibt es auch viele Amis die grossen (sozialen) Wert haben. Aber die kollektive Wertschaetzung der Amis laesst zu viel zu wuenschen uebrig.
Und ganz zuerst muss ich immer wieder fragen: Wie kann ein entwickeltes Land mit Internet und allen was man mit Fortschritt verbindet einen solchen Idioten zum Praesidenten waehlen?
Die amis sagen mir dann sowas: Du musst mehr Respekt vor dem Amt haben! (Wenn die Rechten das nur in den 90gern getan haetten!) Ja da kommt auch Dir das kotzen.
Wie wir jetzt alle wissen sieht der Bush das eben so wie er uns das oeffentlich sagt. Wie andere auch, und wie das inzwischen auch in den Nachrichten gezeigt wurde, hat Brad DeLong einen Post darueber:
Regardless, I can't help but notice that the president often comes across as an unsophisticated simpleton in public, with embarrassing malapropisms and difficulties in answering unscripted questions, but incidents like this one at the G8 luncheon suggest Bush is even less impressive in private.
Dieser Kommentar war vom Carpetbagger, aber es stimmt doch. Man wuerde hoffen, dass hinter den Floskeln doch mehr Verstaendnis stehen wuerde. 'Make them stop that shit' ist aber nicht genug. Blair, der auch nicht so toll aussieht, scheint immernoch nicht sicher zu sein wie er mit seinem guten Freund reden kann. Bush weiss offensichtlich weniger als man das vermuten wuerde...waeren da nicht die vergangenen 6 Jahre. Wer nur ein kleines bisschen Ahnung hat waere nie in den Irak einmarschiert.
Und wenn die Amis ein kleines bisschen Ahnung haetten, waere es nie zu dem Dreck in Florida gekommen, der Bush zum Praesidenten machte. Und wen stoert schon der Rest. Die Deutsch-Amerikanischen Beziehungen sind zu wichtig um sich um solche Einzelheiten zu kuemmern.
Das schlimmste ist, dass auch Deutschland (und Europa natuerlich) im Kampf gegen islamischen Terror steht. Aber Amerika hilft zur Zeit wenig. Ich glaube das Risiko koennen wir auch ohne die USA genauso vermindern.
Und wirtschaftlich kriegen wir das auch hin. Die Amis haben kein eigenes Geld, dass sie in uns investieren koennten. Investoren wuerden auch nach Europa kommen.
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