Der Spiegel schreibt, dass sich die USA dem Markt beugen (muessen). Angeblich ist da ein grosser Druck. Vermutlich aber nur auf die Halsschlagadern derer, die so was schreiben. Es kommt nicht genug Sauerstoff beim Gehirn an.
Wenn die Finanzmaerkte Druck auf die USA ausueben wuerden, wueder der Preis des Geldes (Zins) steigen. Ich verfolge vor allem die 10-Jahresanleihen (weil die wohl sehr gut mit Hypothekenzinsen korrelliert sind, und eben auch langfristig genug sind um die wirklichen Sorgen der Anleger erkennen zu koennen). Und wegen der tendentiell schlechten Nachrichten in den letzten zwei (oder mehr) Monaten hatte ich bei 3,4% in einen Anleihenfonds investiert. Ich denke, dass wir in den naechsten 4-6 Monaten wieder Zinsen deutlich unter 3% sehen werden. Im letzten Jahr waren es noch 2,5%.
Wir haben 2003 unsere Hypothek re-finanziert und da waren, in einer wirtschaftlich schwachen Zeit, und da waren die 10 Jahres Treasuries bei knapp ueber 4%. In den letzten Wochen ist der Zins auch wieder gesunken. Etwa 3,1%. So gross ist der Druck, dass die Finanzmaerkte der Regierung fuer immer niedrigere Zinsen Geld leihen.
Vielleicht sollten sich die Deutschen mal fragen wie das denn so kommt?
Comments