Via Atrios, Business Insider (kann ich als solches nicht empfehlen) hat ueber Christine Lagarde gehoert und schreibt was interessantes:
Instead, she wants Greece to move faster on reforms in exchange for any more aid.
Of course, moving faster on reforms, just means moving faster to the bottom, since the austerity measures taken so far have only made the situation worse on the debt/deficit front.
Of course, all this makes her a fine candidate for the IMF position -- where she's tipped as the likely favorite -- since this has been their philosophy forever, with horrible results.
Im allgemeinen schreiben hier nur Leute ueber Defizite und das hohe Defizite zu niedrigem Wachstum fuehren. Dass die Beispiele Gross Britannien und Griechenland das Gegenteil beweisen stoert da niemanden.
In der Krise ist eben restriktive Fiskalpolitik kontrativ, d.h. verringert Wachstum oder fuehrt zu schwerer Rezession. Vor allem in Griechenland und Irland (und den anderen PIIGS), dadurch, dass deren Waehrung nicht abgewertet werden kann, ist eine schwerere Krise so unvermeidbar.
Ohne flexible Wechselkurse muessen diese Laender sich durch Deflation, vor allem der Loehne, wettbewerbsfaehig machen. Wer allerdings Schulden hat, muss diese dann mit weniger Einkommen bedienen und kann somit noch weniger konsumieren. Weniger Konsum/Nachfrage fuehrt dann zu noch weniger Einkommen. Ohne Streichung von Schulden werden die also nie auf einen gruenen Zweig kommen.
Komisch ist hier, dass eine Wirtschaftszeitung den IWF so beschreibt. Es wird doch allgemein angenommen, dass Kapital frei ueber Grenzen bewegbar sein muss und der Staat immer schrumpfen muss. Oder ist Business Insider doch Links?
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