Obwohl ich das Schaeuble Zitat nicht gefunden habe, fand ich dies:
"Weltweit sind gescheiterte Währungsunionen stets daran zugrunde gegangen, dass man auf Spannungen aufgrund unterschiedlicher Wirtschaftsentwicklung mit einer Monetarisierung der Schulden reagiert hat. ..."
Ich bin dann doch sehr erstaunt wie idiotisch die Elite doch ist. Es fallen mir da gleich mehrere Beispiele ein, die das widerlegen. Z.B. hatte Argentinien seine Waehrung an den Dollar gekoppelt um eben die Monetarisierung zu verhindern. Als dann der Dollar Ende der 90er anstiegt ist dann die Wirtschaftskrise in Argentinien wegen der hohen Zinsen ausgebrochen.
Zu exotisch? Vor dem Euro als Waehrung gab es da mal den Europaeischen Wechselkursmechanismus. Gluecklicherweise gab es da keine richtige Waehrungsunion, aber 1992 ist der Zerbrochen, weil die Deutschen glaubten temporaere (durch Vereinigungspolitiken) Inflation mit hohen Zinsen bekaempfen zu muessen. Das fuehrte zu hoher Arbeitslosigkeit und allgemeiner Wirtschaftsschwaeche im Rest Europas (aber auch Deutschland) und die Unmoeglichkeit das politisch zu verantworten.
Wer etwas von (Wirtschafts-) Geschichte kennt, weiss auch, dass genau diese Ursache fuer die Aufloesung des Goldstandards verantwortlich ist.
Also, es war stets, dass die durch "harte Waehrungspolitik" hervorgerufene wirtschaftliche Schwaeche in Teilen von Waehrungsunionen politisch nicht haltbar war. Und darueber hinaus sind solche Massnahmen eben auch wirtschaftlich unnoetig und oft irre.
Wieso solche Ignoraten Politik fuer uns machen ist unbegreiflich. Aber da war schon immer die Frage ob sie Dumm sind oder luegen.
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